Handel 2036: Wir haben keine Glaskugel, aber eine Studie!

Bedient uns bald ein Roboter anstelle des bekannten Verkäufers im Lieblingsgeschäft nebenan? Oder shoppen wir in Zukunft alle sowieso nur noch online über Avatare und virtuelle Shopping-Welten? Der Handel bleibt stets im Wandel – nicht ohne Grund, denn die fortschreitende Digitalisierung verändert den Handel Tag für Tag. Der QVC Zukunftsstudie „Handel 2036: Wie kauft Deutschland übermorgen ein?“ zufolge, bestimmen personalisierte Produkte, virtuelle Welten und digitale Shopping-Assistenten den Konsum der Zukunft. Gründern, die viel Leidenschaft in ihre Produkte stecken, ermöglicht das Chancen. Die wichtigsten Erkenntnisse der Zukunftsstudie haben wir hier zusammengefasst.

Bye-bye menschliche Nähe?

Geht es nach den Experten der Studie, sind 2036 virtuelle Einkaufswelten durch Augmented oder Virtual Reality ebenso realistisch wie Shopping-Beratung durch Roboter und Avatare. Dagegen haben die deutschen Verbraucher nichts einzuwenden – solange der Service stimmt. Knapp jeder Zweite (48 Prozent) meint: „Wenn der Service gut und freundlich ist, ist mir egal, ob dahinter ein Computer oder ein Mensch steckt.“ Nicht ganz egal – denn der Mensch macht am Ende eben doch den Unterschied. Die Studie zeigt, dass sich die Befragten über alle Generationen hinweg einig sind, dass Erlebnisse in der realen Welt umso wichtiger werden. Will heißen: Ohne menschliche Nähe läuft es auch in Zukunft nicht. Zu wichtig sind reale Ansprechpartner und Empfehlungsgeber. Für Startups, die sich im Handel aufstellen und am Markt bestehen wollen, ist es daher wichtig, die richtige Balance zwischen Digitalisierung, Menschlichkeit und der Nähe zum Kunden zu finden. Am Ende zählt: Kunden und deren Bedürfnisse zu kennen!

Ich mache mir die (Produkt)welt, wie sie mir gefällt

Ein weiterer Trend beim Shopping der Zukunft: Personalisierung. Mehr als 70 Prozent der Deutschen legen Wert auf besondere Produkte, die genau ihren Wünschen und Bedürfnissen entsprechen – bei den Männern sind es 68 Prozent, bei den Frauen sogar 81 Prozent. Startups, die auf individuelle Produkte setzen, haben also gute Chancen auch langfristig auf dem hart umkämpften Markt zu bestehen. Maßgefertigte Kleidung oder dem eigenen Geschmack angepasste Lebensmittel – je ausgefallener die Idee, desto stärker die Kundenbindung. 

Shopping als Pflichtprogramm?

Von Smart-Home ist schon lange die Rede. Doch was steckt eigentlich hinter Smart-Shopping? In Zukunft sollen Kunden noch schneller und unkomplizierter einkaufen können. Jeder dritte Deutsche (32 Prozent) kann sich gut vorstellen, per Knopfdruck einzukaufen: Seien es Kaffeekapseln, Zahnpasta oder Waschmittel. Wir können uns sogar vorstellen, den lästigen Gang zum Supermarkt von einem Roboter erledigen zu lassen. Nicht jedoch, wenn Shopping zur Herzenssache wird: Hier ziehen gerade jüngere Konsumenten eine klare Linie, denn sie trennen zwischen Einkaufen als Pflichtprogramm und Shopping mit Lustfaktor. Ein besonders wichtiger Aspekt für Startups: Wer sich demnach nicht im Feld der Pflichterfüllung bewegt, sollte auf zielgruppengerechtes Storytelling und einzigartige Einkaufserlebnisse setzen – analog wie digital. Was das konkret heißt? Fasziniert, bindet und überrascht Eure Kunden – und im Nullkommanichts seid ihr der Lieblingsverkäufer von nebenan. Nicht der Roboter!

Du möchtest noch tiefer in die QVC Zukunftsstudie eintauchen? Dann schau Dich auf qvc-zukunftsstudie.de  um. Die wichtigsten 10 Key Trends haben wir außerdem übersichtlich zusammengestellt.

2018-01-22T11:14:31+00:00