Foodist: Die Feinsnacker sind los

2018-05-04T14:14:20+00:00

Schwedischer Pfefferkuchen, Granola Müsli-Riegel aus New York oder vegane Kekse aus Brandenburg – das Hamburger Startup Foodist überrascht mit fancy Food-Trends aus der ganzen Welt. Am 17. April ging der Gründer Alexander Djordjevic erstmals bei QVC on air. Wie es ihm ergangen ist, vor welchen Herausforderungen er stand und was genau hinter seinem Food-Konzept steckt – erfahrt Ihr bei uns. Viel Spaß beim Lesen!

Seit der Gründung im Jahr 2012 vertreibt Foodist Gourmetboxen mit außergewöhnlichen Lebensmitteln. Neben monatlichen Abonnements sind auch einzelne Bestellungen möglich. Die Besonderheit des Startups: die Nähe zu den vielen erlesenen Manufakturen weltweit.

„Unsere Food-Scouts halten sich regelmäßig in den Metropolen der Welt auf und erkennen sehr schnell, welche Food-Trends den Menschen als Nächstes schmecken werden“, erklärt Alexander Djordjevic. „Zwischen dem Moment, in dem ein Food-Scout eine tolle Popcornmarke in London entdeckt, die dann in unserem Onlineshop verkauft wird und dem Zeitpunkt, in dem das Produkt im Regal von großen Supermärkten steht, vergehen nur vier Monate.“

Wir von QVC NEXT sind auf dem Food Innovation Camp und dem Startups@Reeperbahn Pitch 2017 auf Foodist aufmerksam geworden. Aber auch das Startup selber hatte schon ein Auge auf QVC: „Ich habe Euer Geschäftsmodell schon lange im Blick“, erläutert Djordjevic.

„Und im persönlichen Gespräch mit dem Team von QVC NEXT merkten wir schnell, dass eine Zusammenarbeit viel Potenzial bietet.“

Alexander „himself“ stand am 17. April das erste Mal bei QVC vor der Kamera um seine ausgewählten Produkte den Zuschauern zu präsentieren. Die Sendung war ein ganzer Erfolg!

Wir haben die Gelegenheit genutzt, um dem Gründer einige Fragen zu stellen:

Warum Delikatessen? Warum Lebensmittel? Oder genauer: Wieso habt Ihr Euch für den Food-Bereich entschieden?

Persönliche Leidenschaft: Ich bin selbst absoluter Foodie und besuche als erstes Restaurants und Märkte, wenn ich im Ausland bin, koche am Wochenende gerne mit Freunden und stöber durch sämtliche Blogs.

„Food“ die letzte verbliebene Milliardenbranche, die die Tranformation von Offline zu Online in Deutschland noch nicht vollzogen hat. In allen anderen Bereichen (Fashion, Immobilien, Beauty, Elektronik etc.) gibt es bereits etablierte Onlineshops.

Der gesamte „Food-Markt“ steht vor einer riesen Veränderung, da sich die Ansprüche der Kunden an Lebensmittel und die Zahlungsbereitschaft für Qualität zunehmend verändern. Food ist the new Fashion und wird auch Ausdruck einer persönlichen Haltung.

Wie kam die Idee zu Eurem Konzept dann letztendlich zustande?

Während des Studiums joggte ich am Wochenende regelmäßig im Hamburger Stadtpark. Der kürzeste Weg führte über den Wochenmarkt. In meiner Sporthose hatte ich immer 20 Euro dabei, um auf dem Rückweg anzuhalten und einzukaufen. Ich nahm mir die Zeit, mich mit den Manufakturen zu unterhalten und war beeindruckt von ihren Hintergrundgeschichten sowie ihrer Expertise.

Gibt es eine Anekdote aus der Anfangszeit?

Wir fingen wirklich bei null an. Ole hatte seine Ersparnisse zusammengekratzt, um die Lebensunterhaltungskosten zu tragen, ich hatte Hartz 4 bekommen. Da wir keine Mitarbeiter hatten, waren wir komplett auf uns allein gestellt. Wir waren der Kundenservice, die Kreation, das Marketing, der Einkauf, der Vertrieb und packten die Pakete selbst und brachten sie stolz zur Post gegenüber unseres Büros. Das Büro gehörte natürlich auch nicht uns. Wir hatten das Glück im Konferenzraum unterschlüpfen zu dürfen. Wenn ein Meeting war, mussten wir aber unsere Sachen zusammenpacken. Wir sind dann rüber zu Le Crobag gegangen, wo es gegen eine Fritz Kola eine halbe Stunde Zugang zum W-LAN gab, um weiterzuarbeiten.

Gab es weitere Hürden, Hindernisse und Schwierigkeiten?

Hier gab es etliche Hürden. Die Finanzierung war z.B. eine sehr schwere Hürde, da kaum ein Investor an unsere Idee einer monatlichen Gourmet Überraschungsbox glaubte und wir mit Anfang zwanzig kaum Erfahrung aufweisen konnten.

Mitarbeiter finden, die unsere Mission teilen innovativen Manufakturen eine Onlineplattform zu bieten und Innovation in den klassischen offline Lebensmittelhandel zu bringen.

Was werden die Menschen bei Foodist finden? Und was werden sie lieben?

Wir sind als sogenannte „Trüffelschweine“ verliebt in unsere Entdeckungen. Daher fällt es uns extrem schwer, Lebensmittel kategorisch auszuschließen. Aus diesem Grund finden die Menschen so ziemlich alles, was das Genießerherz höher schlagen lässt und für die kleinen Freuden im Alltag sorgt. Angefangen bei Brownies, Popcorn und BBQ-Saucen über Gin, Limonaden und Craft Beer bis hin zu Beef Jerky und Superfoods.

Was ist der entscheidende Unterschied bei Foodist zu anderen Anbietern der Branche?

Dank des Internets haben sich die Gesetzmäßigkeiten gewandelt: Nicht der Größere frisst den Kleineren, sondern der Schnellere den Langsameren. Wir sind super nah am Markt und dementsprechend schnell in der Handlungsweise. Unsere Food-Trends finden in kürzester Zeit den Weg in die großen Supermärkte Deutschlands. Zudem sind wir Allrounder, die ihre Entdeckungen über alle relevanten Kanäle verkaufen und mit namhaften Handelspartnern zusammenarbeiten. Ich bin überzeugt, dass aktuell kein Wettbewerber im Food-Markt die Reichweiten des Internets so kraftvoll mit der Offlinewelt verbindet – und ab sofort durch die enorme Multichannel-Reichweite von QVC ergänzt.

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